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Viktor Pöhlitz

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Die Erschließung des Wilden Garten

Da liegt er nun, schroff, zuweilen düster, abweisend, vor allem aber wild, mein neuer Garten. So war er denn geboren, der Name meines neuen Bienenstandes.
Geh´ziehe deine Schuhe aus, denn der Ort wo du stehst ist heilig.

Warum fällt mir gerade dieser Satz aus einem Kirchenlied ein als ich hier stehe und Einlass begehre? Dornenranken der Brombeere und stachelbewehrte Zweige des Weißdorn
genau diesen verwehren.

Ich höre das Rascheln im Laub, das Zwitschern in den Zweigen, spüre den Hauch von Frühling auf meiner Haut. Und begriff etwas, von dem ich euch hier und jetzt erzählen will.
Ich will dein Gärtner, vor allem aber dein Beschützer sein.

Noch so manche Stunde verbrachte ich hier vor der Dornröschenhecke, lauschte und träumte.
     Ich beobachtete die kleinsten unter den Tieren. Und ich wußte, hier wird es blühen für Bienen, Hummeln und Co. So wurde ich Mitglied im

Netzwerk Blühende Landschaft
Die Gemeindeverwaltung von Hörstel-Riesenbeck war behilflich.

Eigentlich bin ich ständig auf der Suche nach brauchbaren Standorten für meine Bienenvölker.

Sonnig, windgeschützt und trocken sollen sie sein. Habe ich solch ein Grundstück gefunden, dann beobachte ich dieses zunächst einmal über einen längeren Zeitraum. Sehe mir die nähere Umgebung an. Sind vielleicht schon Bienenvölker ganz in der Nähe aufgestellt? Wie sind die Trachtverhältnisse übers Jahr gesehen?

Sind die Rahmenbedingungen günstig, dann gilt es den Grundeigentümer ausfindig zu machen. Denn ich benötige nicht nur sein Einverständnis, sondern eine schriftliche Nutzungsvereinbarung. ( Pachtvertrag )

Hierbei half mir das Liegenschaftsamt der Gemeinde Hörstel-Riesenbeck außerordentlich. Der zuständige Beamte nannte mir den Eigentümer und den zuständigen Sachbearbeiter.

Ich erhielt meinen Pachtvertrag mit strengen Naturschutzauflagen.
Vor den Erfolg hat der Herr den Schweiß gesetzt.

Das Grundstück, von Norden her durch eine Tanne- Fichtengruppe abgeschirmt, setzt sich nach hin in einem Brombeer- Forsythiendickicht fort.

Der Schnee des vergangen Winters hatte die Brombeerranken stellenweise auf den Boden gedrückt. Durch die Tannendickung hindurch konnte ich mich an eine dieser flachgedrückten Stellen heranarbeiten.

Mit der Motorsense rückte ich dem Dickicht zu Leibe. Dabei zerschrotete
ich gleich die Sträucher bis zum Boden, legte Schneisen an, schuf Luft für die schon seit Jahren überalterten Forsythien.

Gesunde Bestände ließ ich stehen, dadurch erhielt der Garten Struktur.
Die Freiflächen sollten der Aufstellung meiner Bienenbeuten dienen.

Stunde um Stunde, Tag um Tag, Woche um Woche verbrachte ich mit diser sehr harten Arbeit. Im Februar 2008 begann ich mit dem Roden der Schneisen. Im Mai stellte ich die ersten Beuten auf. Ich hatte mittlerweile Platz für 12 Beuten geschaffen.
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